Diabetes-Vorsorge

 

 

Diabetes ist häufig die Folge von falscher Ernährung, Übergewicht  und Bewegungsmangel. Es wird zwischen Diabetes Typ 1 (angeborener Diabetes) und Diabetes Typ 2 (Alters- und Übergewichtsdiabetes) unterschieden. Die Erkrankung lässt sich in der Regel mit Hilfe von Blut- und Urinuntersuchungen nachweisen. Ausnahme ist der Schwangerschaftsdiabetes, der ca. 2% aller Schwangeren betrifft. Dieser so genannte Gestationsdiabetes stellt ein erhöhtes Risiko für Mutter und das ungeborene Kind dar. 

 

Ein frühzeitige Diagnose ist besonders wichtig, da sich die Zuckerkrankheit über mehrere Jahre aufbaut, ohne dass Beschwerden auftreten. Doch bereits in diesem beschwerdefreien Stadium können Organe unwiderruflich geschädigt werden. Daher kommt einer frühzeitigen Diagnose besondere Bedeutung zu.

 

Der Blutzuckerbelastungstest gilt als besonders sensibel und kann Diabetes in einem besonders frühen Stadium feststellen. Der Schwangerschaftsdiabetes kann durch einfachere Blut- und Urintests überhaupt nicht erfasst werden. Daher ist ein Blutzuckerbelastungstest zwischen der 20. und 24. Woche aus ärztlicher Sicht zu empfehlen.